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Aktuell - 2015

Unermüdlich trotz ausständigem Bescheid der Behörde

Beitrag verfasst am 17.05.2015

Obwohl es für die Saison 2015 noch immer keinen gültigen Bescheid der Veranstaltungsbehörde gibt, arbeitet das Team mit vollem Eifer für den geplanten Saisonstart am 28.Juni. Das Freischneiden der Strecke war selten im Frühling soweit fortgeschritten wie heuer. Beim Vorbereiten der Schwellen für die nächste Gleisbauwoche wurde sogar ein Tagesrekord erzielt.

Schwellen für Frühlings-Gleisbaustelle schon im Winter ausgeführt

Sibirische Verhältnisse beim Ausliefern der Schwellen für die Gleisbauwoche im FrühlingBei Schneegestöber und den sprichwörtlichen sibirischen Verhältnissen wurden Ende Jänner die schon geschnittenen und gebohrten Schwellen zur Baustelle Haaberg 1 (Abschnitt zwischen Wegübergang km 4,24 und schwarzem Weg km 4,33) ausgeführt und entlang der Strecke in Stapeln zu etwa je zehn Stück gelagert.

Damit hatten wir für die nächste Schneideaktion wieder einen freien Wagen.

Nach umfangreichen Bauarbeiten zum Hochwasserschutz: Reparaturen im Bereich der Höllentalbahn

Durch den Hochwasserschutz hat sich das Umfeld des Bahnhofes Reichenau deutlich verändert.Bei den Arbeiten zum Hochwasserschutz, Baulos 2, in Reichenau sind einige Beschädigungen an den Bahnanlagen entstanden, die im besten Einvernehmen größtenteils von der Baufrim selbst und teilweise auch in Eigenleistung repariert werden. Im Gegenzug unterstützt die Baufrima die Höllentalbahn (und den Grundeigentümer „MM-Karton“) durch eine Befestigung der Uferböschung im unteren Werkskanal des Kraftwerkes „Accu“ durch Errichtung einer Randbefestigung mit großen Natursteinen.

Freier Lichtraum: Zahlreiche „Ausschneide-Aktionen“ durch Einzelkämpfer und Teams

Der Arbeitszug gezogen von der Diesellok V2 passiert die Payerpacher-Rampe, die in diesem Abschnitt gerade großzügig ausgeschnitten wurde, damit die freie Sicht auf das Schwarzataler-Viadukt gegeben ist.In den ersten Monaten des Jahres 2015 wurde zum Freischneiden der Strecke Überdurchschnittliches geleistet, dies vor allem durch den „Einzelkämpfer“ Erich, aber auch dank einiger Ausschneideteams, die an zahlreichen Wochenenden das Schnittgut mit stets drei voll beladenen Flachwagen nach Hirschwang transportierten. Es wurden die Hänge entlang der Strecke in einigen Abschnitten sehr großzügig und nachhaltig von Bewuchs befreit. Das betrifft insbesondere den Streckenabschnitt vor der Endstelle Hirschwang. Auch an der Payerbacher-Rampe wurden Bäume und Sträucher so großzügig entfernt, dass für die Fahrgäste wieder ein ungetrübter Blick zum Schwarzataler-Viadukt gegeben ist. Damit steht heuer endlich wieder die beliebte Fotostelle vor dem Hintergrund des berühmten Viadukts der Semmeringbahn zur Verfügung.

Tagesrekord beim Vorbereiten der Schwellen

Die geschnittenen Schwellen werden auf einem offenen Güterwagen, dem Ex-Zillertaler 268, verladen.Ende Februar war wieder eine Wochenende zum Schneiden von Schwellen angesetzt. Die Schwellen werden auf der Kreissäge für die schmale Spur auf die erforderliche Länge gekürzt. Außerdem wurden die Schwellen für den genagelten Oberbau vorgebohrt. Das geplante Arbeitspensum konnte an nur einem Tag von einem Fünf-Mann-Team erledigt werden, das einen neuen Tagesrekord aufgestellt hat. Es wurden schon am Samstag alle vorhandenen Normalspurschwellen (140 Stück) geschnitten und gebohrt. Dies ist ein neuer Tagesrekord; bisher schafften wir an einem Tag maximal 100 Stück. Zu diesem Erfolg hat natürlich das Team beigetragen, aber auch die vorhergehende Sanierung und Verbesserung unserer fahrbaren Kreissäge (neue Auflage am Schneidetisch, Adaption auf ein Sägeblatt mit einem größeren Durchmesser).

Geburtstagsfest im malerischer Kulisse statt Sonderfahrt

Für das Fotoalbum: Die illustre Geburtstagsgesellschaft vor dem Triebwagen 1 (Bj. 1926) und dem historischen Postautobus (Bj. 1958).Eine für den 1. Mai bestellte Sonderfahrt zum Geburtstag mussten wir mit großem Bedauern absagen, weil wir noch immer keine gültigen Veranstaltungsbescheid in Händen halten und daher keine Fahrgäste befördern dürfen. Stattdessen entschloss sich das „Geburtstagskind“ zu einer Feier im Bahnhof Reichenau in malerischer Kulisse. Für den passionierten Eisenbahnfreund haben wir den Triebwagen und einen kompletten Güterzug im Bahnhof bereitgestellt. Alle Fahrzeuge wurden von den Gästen ausgiebig besichtigt. Die illustre Gästeschar fuhr nach der Jause mit Sekt und Riesen-Krapfen mit dem bei „Philis-Welten“ gemieteten historischen Postbus (Gräf & Stift 120-ON, Bj.: 1949, 33 Sitzplätze, Originalzustand ca. 1958) weiter zum Abendessen. Dabei kam es zur seltenen Begegnung der historischen Fahrzeuge (Triebwagen und Postbus).

Aufräumarbeiten nach Sturm

Einsatz dem Turmwagens bei der Aufräumaktion nach dem heftigem Sturm in der letzten AprilwocheIn der letzten Aprilwoche fegte über Reichenau ein Sturm mit über 120 km/h. Wie zu erwarten war, haben das nicht alle Bäume schadlos überstanden. Zum Glück war es nur ein, wenn auch recht großer Ast, der unsere Strecke blockierte. Auf einer elektrischen Bahn ist es in solchen Fällen oft mit dem Wegräumen der Hindernisse nicht getan, da müssen dann auch noch die Schäden an der Fahrleitung repariert werden, weshalb der Bauzug mit dem Turmwagen ausrückte.