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Geschichte - Zeittafel

1916
Ansuchen der Fa. Schoeller & Co. in Hirschwang zur Errichtung einer Materialbahn und in weiterer Folge zum Bau einer Normalspurbahn.
1918
Betriebsaufnahme der Materialbahn, im Herbst Einstellung des Baus der Normalspurbahn.
1920
Verkauf der Schoeller & Co. an die Neusiedler AG für Papierfabrikation. Diese errichtet in Hirschwang eine große Kartonfabrik.
1921
Einreichung des Projekts einer „schmalspurigen, mit elektrischer Kraft zu betreibenden Lokalbahn von Payerbach nach Hirschwang“.
1922
Konzessionserteilung für die „Lokalbahn Payerbach-Hirschwang AG (L.B.P.-H.)“ und daran anschließend Beginn der Umbauarbeiten.
1926
1. September: Aufnahme das planmäßigen Personenverkehrs.
1927
Verlängerung der Strecke an beiden Enden zur besseren Verbindung von Südbahn und der 1926 eröffneten Seilschwebebahn auf die Rax.
1945
Im Zuge der Kampfhandlungen des 2. Weltkrieges werden die Bahnanlagen als russische Beute genommen, mit Kriegsende im April wird der Betrieb eingestellt. Aber schon zu Schulbeginn im September fahren wieder Züge zwischen Reichenau und Hirschwang.
1961
Der Güterwagenpark wird mit zahlreichen gebrauchten Wagen von der Lamingtal-Schleppbahn erneuert.
1963
1. Juli: Einstellung des Personenverkehrs.
1972
Ende des Elektrischen Betriebes. Der Güterverkehr wird nur mehr mit Diesellokomotiven geführt.
1977
Gründung der „Österreichischen Gesellschaft für Lokalbahnen (ÖGLB)“
1978
Versuchsweise Umrüstung auf Druckluftbremsen mit Hilfe der ÖGLB (ist jedoch am Personal der LBP-H gescheitert)
1979
ab 17. Juni: Erste Saison der Museumseisenbahn mit Dampfbetrieb (Lok FLORIANA)
1982
12. August: Einstellung des Güterverkehrs.
1983
Abschluß eines Pachtvertrages zwischen ÖGLB und der „Neupack GmbH“, wie die Kartonfabrik nunmehr heißt. Die Zukunft der Museumsbahn ist damit gesichert.
1990
Übernahme der Ybbsthalbahn-Bergstrecke durch die ÖGLB, Abtransport zahlreicher Fahrzeuge und Verlust von vielen freiwilligen Mitarbeitern zugunsten der neuen Strecke.
1992
Kein Personenverkehr mehr zwischen Payerbach und Reichenau wegen schlechtem Zustand der Gleisanlagen, nur noch zwei Loks betriebsfähig (E 1 und V 10).
1996
Im Herbst Präsentation des Projekts „Belebung der Höllentalbahn“ (Wiederbefahrbarmachung der Gesamtstrecke, Sanierung des Hallendaches, Wiedererrichtung eines L.B.P.-H. Triebwagens)
1997
Ankauf der Diesellok V 2
1998
Förderzusage durch EU und Land NÖ - Start des Projekts „Belebung der Höllentalbahn“.
1999
25. Juli: Betriebsaufnahme zwischen Payerbach und Reichenau, die Gesamtstrecke ist wieder befahrbar.
Dezember: Fertigstellung der Hallendachsanierung.
2000
17. Juni: Festakt zur offiziellen Wiedereröffnung der vollständigen Höllental-Museumseisenbahn.
2002
Abtragung der originalen Bahnstromversorgung dierekt vom Kraftwerk im Frühjahr, die Betriebssaison wird nur mit Diesel gefahren. Ersatz durch Anschluss an die EVN erst nach Saisonschluss.
2003
Frühjahr: Inbetriebnahme des umgespurten Badnerbahnbeiwagens Nr. 21.
Landesausstellung in Reichenau, Museumsbahnbetrieb ausnahmsweise auch an Samstagen.
2005
Nach Sanierung der Fahrleitung im Abschnitt Payerbach - Reichenau ist die Gesamtstrecke wieder elektrisch befahrbar. Erstmaliger Einsatz des wieder errichteten Triebwagens Nr. 1 der LBP-H im Personenverkehr.
2008
Sanierung der Kurhausbrücke
2013
Sanierung des Fußbodens in der Remise. Dieser hat durch das kaputte Dach in den 1990er Jahren massive Frostschäden erlitten hat und war seitdem ein großes Hindernis beim Bewegen schwerer Lasten.